Unrecht im Schatten: Koloniale Gewalt an den Bassa’a ist ein Erinnerungs- und Bildungsprojekt, das die kolonialen Verbrechen im heutigen Kamerun sichtbar macht und die Perspektive der betroffenen Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt.
Im Fokus steht die Gewalt während der deutschen Kolonialherrschaft in Kamerun (1884–1916), insbesondere Zwangsarbeit, Enteignung, Repression und kulturelle Zerstörung. Das Projekt verbindet historische Aufarbeitung mit künstlerischer Auseinandersetzung, Dialogformen und Bildungsarbeit.
Ziel ist es, koloniale Kontinuitäten zu reflektieren, Rassismus- und Machtstrukturen kritisch zu hinterfragen und Räume für Heilung, Erinnerung und Gerechtigkeit zu schaffen.
